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Wie entsteht eine bakterielle Entzündung auf der Haut?

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Die Haut als größtes Organ des Menschen ist besonders empfänglich für eine bakterielle Entzündung. Mit etwa zwei Quadratmetern Oberfläche bietet sie vielen Formen von Krankheitserregern eine große Angriffsfläche. Durch die vielen Funktionen, welche die Haut erfüllt, trägt sie schnell eine Entzündung davon: sie schützt vor Umwelteinflüssen und Verletzungen, gibt aber auch das ab, was vom Körper nicht mehr gebraucht wird. Somit ist sie vielen Einflüssen ausgesetzt und dadurch ein Organ mit einer großen Zahl verschiedenster Erkrankungen. Chronische Krankheiten wie Neurodermitis und Psoriasis, die immer öfter diagnostiziert werden, machen es Bakterien zudem einfach, die Haut mit einer Entzündung weiter zu schädigen.

Auch Pilze und Viren greifen die Haut an und können zu mitunter zu einer schmerzhaften Entzündung führen. Hat der Infekt durch Bakterien erst einmal zu einer Entzündung geführt, entsteht durch die Ansammlung weißer Blutkörperchen eine eitrige Stelle. Meistens geschieht dies in den Haarbälgen, den Follikeln. Unreine Haut und Pickel sind die Folge, es kann sich aber auch ein Furunkel bilden – wenn die Entzündung nämlich weiter um sich greift, über den betroffenen Haarbalg hinaus. Aus mehreren Furunkeln, die miteinander konfluieren – also zusammenfließen – kann sich ein schmerzhafter Abszess bilden. Dabei handelt es sich um einen großen mit Eiter gefüllten Hohlraum.

Eine Behandlungen dieser unangenehmen Formen einer Entzündung erfolgt mit Ammoniumbituminosulfonat oder Ichthyol, besser bekannt als “Zugsalbe”. Hierbei entwickelt sich die Infektion weiter, der Dermatologe (Hautarzt) öffnet dann den Abszess und entfernt den Eiterherd.

Handelt es sich um eine schwere Form einer Entzündung, wenn die Infektion bereits ins Blut übergegangen ist, helfen meist nur Antibiotika. Um einer bakteriellen Entzündung der Haut vorzubeugen, wird eine allgemeine Hygiene empfohlen. Wobei vor allzu aggressiven Reinigungsmitteln und einem übertriebenen Waschzwang abzusehen ist; beides kann das Gegenteil zur Folge haben, nämlich die Haut zu schädigen. Auch müssen große und kleine Wunden gewissenhaft versorgt und chronische Erkrankungen entsprechend behandelt werden. Ebenfalls spielt eine ausgewogene und gesunde Ernährung eine große Rolle.

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