entzuendungen.de

Die Arthritis – Eine entzündliche Gelenkerkrankung

Was ist Arthritis?

Die Arthritis ist eine Erkrankung, die vielen Menschen aus eigener Erfahrung schmerzhaft bekannt ist. Grundsätzlich gibt es zwei Arten dieser entzündlichen Gelenkerkrankung: die bakterielle (eitrige) Arthritis und die nichtbakterielle.

Symptome

Die eitrige Arthritis geht mit einer ausgeprägten Entzündung im betroffenen Gelenk einher, das außerdem noch stark geschwollen sein kann. Die Bewegung und die Belastungsfähigkeit sind stark eingeschränkt. Bei anderen Formen der Arthritis entwickeln sich die Gelenkprobleme über einen längeren Zeitraum, bis sie große Schmerzen verursachen.

Ursachen

Die Ursachen für die bakterielle Arthritis liegen in eine Infektion mit Bakterien des betroffenen Gelenkes. Diese gelangen oft durch äußere Ursachen wie einen Unfall ins Gelenk und breiten sich dort rasch aus. Weitere Ursachen sind chronisch-rheumatische Entzündungen, Stoffwechselerkrankungen Begleitsymptome einer anderen Erkrankung sein.

Krankheitsverlauf

Der Krankheit schreitet langsam und schubweise fort. Es ist möglich, dass auf Phasen großer Beschwerden Wochen oder Monate ohne Symptome folgen. Der Großteil der Betroffenen muss damit rechnen, dass die Arthritis kontinuierlich fortschreitet, wenn man keine Gegenmaßnahmen trifft. Ein typisches Frühsymptom ist die Morgensteifigkeit der Gelenke, die sich erst im Verlauf des Tages löst. Im Lauf der Zeit schwellen dann die Gelenke an, was starke Schmerzen verursachen kann.

Behandlung bzw. Therapie

Die bakterielle Arthritis muss möglichst rasch mit hochwirksamen Antibiotika behandelt werden. Zusätzlich dazu wird das betroffene Gelenk operativ gereinigt und gespült, um das infizierte Gewebe zu entfernen.
Die rheumatoide Arthritis wird durch eine Therapie mit Medikamenten in Kombination mit Physiotherapie und – falls notwendig – durch einen operativen Eingriff behandelt. Auch wird Kortison direkt in das betroffene Gelenk injiziert, um ein Abschwellen zu erreichen. Auch die Ernährung spielt eine ganz wesentliche Rolle bei der Therapie: Man sollte auf eine ausgewogene Ernährung mit entzündungshemmenden Substanzen achten. Darunter sind zum Beispiel Fisch, Raps- oder Nachtkerzenöl zu verstehen. Regelmäßig durchgeführte Bewegungsübungen nach Anleitung durch den Physiotherapeuten sind ebenfalls wichtig, um die durch die Krankheit verursachten Beschwerden in den Griff zu bekommen.